Last week I had the chance to join the Enterprise 2.0 Summit 2010 in Frankfurt. Thanks to Bjorn Negelmann and Cathrin Gill for this opportunity for me and Milos by the way. After two days of interesting presentations and use cases and inspiring discussions I had much input to think about. So I decided to write my thoughts and my new gained knowledge down.
How to Implement Enterprise 2.0 into Established Companies?
In most cases, Enterprise 2.0 will be implemented into existing and established companies, often with an old history and a well known corporate culture which was developed over long periods of time. So implementing Enterprise 2.0 into such companies can be difficult. There might be resentments against this approach, maybe because the company failed like so many others in implementing the model of knowledge management not too long ago. But there can be other “fears“ too. Enterprise 2.0 changes the work behaviour of employees, it changes the role of mid-level management and the top-management; knowledge will be organized in another way. All these changes can lead to resentments in a company.
Strategies, Trends & Comparisons around Social Business, Enterprise 2.0 & Social Media
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Mittwoch, 3. November 2010
Donnerstag, 27. Mai 2010
Diplomarbeit jetzt online verfügbar !
Seit kurzem ist nun auch endlich meine Diplomarbeit zum Thema "Einführungsstrategien von Enterprise 2.0" online als elektronisches Buch (Ebook) verfügbar.
Zielsetzung der Arbeit ist es, einen Überblick über den gegenwärtigen Stand von Enterprise 2.0 in Unternehmen zu geben und im Rahmen einer Analyse von Fallstudienmaterial typische Einführungsstrategien von Enterprise 2.0 herauszuarbeiten, anhand derer Handlungsempfehlungen für Unternehmen bezüglich der Vorgehensweise bei der Einführung von Enterprise 2.0-Konzepten abgeleitet werden können. In Bereich der Information und Telekommunikation ist Web 2.0 schon länger ein zentrales und offen geführtes, aber häufig auch kontrovers diskutiertes Thema. Unter dem Begriff Enterprise 2.0 werden Web 2.0-Konzepte nun auch immer häufiger in einen Unternehmenskontext gebracht und auf deren Einsatzmöglichkeiten sowie Potentiale hin geprüft.
Die Frage, die sich dabei stellt, ist, wie man Wikis, Weblogs, Social Networks und andere Social Software-Anwendungen in die Unternehmen integriert, denn zweifelsfrei bergen diese Anwendungen ein enormes Potential, was die Kollaboration, Kommunikation sowie den effizienten und flexiblen Umgang mit Wissen in und zwischen Unternehmen angeht. Neue Denkansätze und veränderte Unternehmenskulturen, die sich durch Nutzung von Social Software in Unternehmen einstellen können, zeugen ebenfalls von dem innovativen Charakter, den solche Enterprise 2.0-Ansätze mit sich bringen. Viele der Enterprise 2.0-Ideen sind dabei nicht neu, dennoch erfahren sie gerade derzeit einen enormen Aufschwung.
Grund dafür sind die veränderten Geschäftsbedingungen in einem immer stärker wachsenden globalen Umfeld, in dem alte Formen der Zusammenarbeit und des Wissens- und Informationsaustausches immer unzureichender werden. Um als Unternehmen heutzutage erfolgreich zu bleiben, bedarf es eines nicht unerheblichen Maßes an Flexibilität und Schnelligkeit im Umgang mit Wissen und Information, um sich auf den jeweiligen Märkten behaupten zu können und Innovationen schneller voranzutreiben.
Immer häufiger sieht man dabei Formen der Koopkurrenz, in der Kunden, Partner und Konkurrenten in globalen Projektteams an neuen Produkten und Innovationen zusammenarbeiten. Innerhalb eines solchen Umfelds ermöglichen es Enterprise 2.0-Konzepte, eine Vielzahl an internen und externen Partnern und Experten zusammenzubringen, um daraus verborgene Wissensschätze zu aktivieren. Die daraus resultierenden Vorteile zeigen sich in einem effizienteren Zugriff auf Informationen sowie einer dynamischeren Zusammenarbeit an Inhalten.
Wer mehr über Einführungstrategien im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 erfahren möchte...
Mehr Informationen/ Kaufen
Zielsetzung der Arbeit ist es, einen Überblick über den gegenwärtigen Stand von Enterprise 2.0 in Unternehmen zu geben und im Rahmen einer Analyse von Fallstudienmaterial typische Einführungsstrategien von Enterprise 2.0 herauszuarbeiten, anhand derer Handlungsempfehlungen für Unternehmen bezüglich der Vorgehensweise bei der Einführung von Enterprise 2.0-Konzepten abgeleitet werden können. In Bereich der Information und Telekommunikation ist Web 2.0 schon länger ein zentrales und offen geführtes, aber häufig auch kontrovers diskutiertes Thema. Unter dem Begriff Enterprise 2.0 werden Web 2.0-Konzepte nun auch immer häufiger in einen Unternehmenskontext gebracht und auf deren Einsatzmöglichkeiten sowie Potentiale hin geprüft.
Die Frage, die sich dabei stellt, ist, wie man Wikis, Weblogs, Social Networks und andere Social Software-Anwendungen in die Unternehmen integriert, denn zweifelsfrei bergen diese Anwendungen ein enormes Potential, was die Kollaboration, Kommunikation sowie den effizienten und flexiblen Umgang mit Wissen in und zwischen Unternehmen angeht. Neue Denkansätze und veränderte Unternehmenskulturen, die sich durch Nutzung von Social Software in Unternehmen einstellen können, zeugen ebenfalls von dem innovativen Charakter, den solche Enterprise 2.0-Ansätze mit sich bringen. Viele der Enterprise 2.0-Ideen sind dabei nicht neu, dennoch erfahren sie gerade derzeit einen enormen Aufschwung.
Grund dafür sind die veränderten Geschäftsbedingungen in einem immer stärker wachsenden globalen Umfeld, in dem alte Formen der Zusammenarbeit und des Wissens- und Informationsaustausches immer unzureichender werden. Um als Unternehmen heutzutage erfolgreich zu bleiben, bedarf es eines nicht unerheblichen Maßes an Flexibilität und Schnelligkeit im Umgang mit Wissen und Information, um sich auf den jeweiligen Märkten behaupten zu können und Innovationen schneller voranzutreiben.
Immer häufiger sieht man dabei Formen der Koopkurrenz, in der Kunden, Partner und Konkurrenten in globalen Projektteams an neuen Produkten und Innovationen zusammenarbeiten. Innerhalb eines solchen Umfelds ermöglichen es Enterprise 2.0-Konzepte, eine Vielzahl an internen und externen Partnern und Experten zusammenzubringen, um daraus verborgene Wissensschätze zu aktivieren. Die daraus resultierenden Vorteile zeigen sich in einem effizienteren Zugriff auf Informationen sowie einer dynamischeren Zusammenarbeit an Inhalten.
Wer mehr über Einführungstrategien im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 erfahren möchte...
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Mittwoch, 21. April 2010
Einführungsszenarien von Enterprise 2.0- Anwendungen in Unternehmen
Web 2.0-Anwendungen lassen sich ganz allgemein aus der Perspektive des Web 2.0-Enabling anhand der zwei Faktoren Individualisierung und Interaktivität auf ihr „Mitmachpotenzial“ prüfen. Im organisatorischen Kontext können die zwei Begriffe als Selbstbestimmung und Selbstabstimmung umschrieben werden. Dabei sieht man anhand der Grafik, dass aufgrund verschiedener Konstruktionsmerkmale nicht alle Anwendungen beide Kriterien in gleichem Maße erfüllen können. Individualisierung bzw. Selbstbestimmung führt zu Autonomie und Souveränität und ist bei individuellen Blogs oder auch asynchroner Kommunikation, wie teilweise beim Instant Messaging oder auch beim Microblogging der Fall, wesentlich höher als bspw. bei Corporate Blogs. Interaktivität bzw. Selbstabstimmung dagegen fördert durch Nutzung einer „kollektiven Intelligenz“ die Problemlösungs- und Entscheidungsfindung. Beispiele hierfür sind Team Wikis oder auch Social-Software-Plattformen, bei denen inhaltliche und zeitliche Kompromisse infolge der kollaborativen Generierung von Inhalten die Autonomie begrenzen können.
Enterprise 2.0- (oder auch Web 2.0-) Anwendungen sind in vielfältiger, häufig auch neuartiger Funktionalität zu finden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in den Unternehmen erstmal damit experimentiert oder aber eine Insellösung geschaffen wird. Laut der Enterprise 2.0 Studie 2010 von Centrestage, sind Wikis und Blogs, gefolgt von elektronischen Gemeinschaften, die vorrangig genutzten Web 2.0-Anwendungen zur Realisierung eines Enterprise 2.0. Es lässt sich jedoch aus den Fallstudien nicht explizit erkennen, dass Wikis und Blogs auch maßgeblich für den Einführungsprozess von Enterprise 2.0 verantwortlich sind. Nur weil sie mittlerweile in fast jedem Unternehmen im Hauptinteresse stehen oder bereits vorhanden sind, ist dies kein Beleg dafür das ein Einführungsprozess zwangsläufig mit Wikis oder Blogs angestoßen werden muss. Microblogging und soziale Werkzeuge zum Teilen und Bewerten von Informationen (z.B. Soziale Bookmarking-Dienste) zählen zu den neuen Enterprise 2.0-Lieblingen und haben zwischenzeitlich eine Verbreitung wie Podcast- und Video- Lösungen erreicht.
Besonders fortschrittlich im Umgang mit Wikis ist Sun Microsystems. Dort werden Wikis als Werkzeug für Wissens- und Softwareentwicklungsprozesse eingesetzt entweder in Form mehrerer kleiner interner Wikis oder im zentralen unternehmensweiten Enterprise-Wiki unter dem Namen Confluence. Mittlerweile zeigen sich auch erste Experimente mit semantischen Wikis, einem System, das automatische Beziehungen zwischen Systemen herstellt. Die PSI nutzt das Open-Source-Software-MediaWiki als technische Grundlage des konzernweiten Intranets für die unkomplizierte Vernetzung und die leichte Bedienbarkeit von Inhalten sowie der eleganten (Volltext-)Suche nach Artikeln und Themenschwerpunkten. Bei der DB Training wird das Wiki als Basissystem zur Verknüpfung verschiedener Wissensobjekte auf Basis des Prinzips der Selbstorganisation genutzt, um eine schnellere Erarbeitung von Themen, Unterlagen, Angeboten und Studien zu ermöglichen. Nokia nutzt Wikis zum einen für bspw. Projekte, um Informationen und Beiträge der Beteiligten zu bündeln. Zum anderen gibt es das Nokia Infopedia, mit verschiedenen Informationen zu Produkten, Lösungen, organisatorischen Änderungsinitiativen, Preisen, Strategien, Marketinginitiativen etc. Auch der mobile Aspekt wird wieder mitberücksichtigt, indem die Möglichkeit einer Wiki-Nutzung per Handy existiert.
Ein umfassendes Blog-System bietet Coremedia in Form einer Konversationsplattform, auf der Führungskräfte, Mitarbeiter, Kunden und Partner zu Wort kommen können und so aktiv zur Anreicherung von Wissen im Unternehmen beitragen. Siemens nutzt einen Open Source Multiblog, der als bottom-up Werkzeug für das Wissensmanagement verstanden wird, indem Beiträge und Kommentare zu Themen wie Produktivitätssteigerung und Innovationen verfasst werden. Aber auch für einfache Ereignisse, Veranstaltungen oder persönliche Geschichten, wie auch bei bspw. bei den Corporate Blogs von Daimler, werden Blogs genutzt. Eine besondere Form der Nutzung von Wikis und Blogs liefert Cablecom, die beide Anwendungen zu einem so genannten „Bliki“ verschmolzen haben. Dieses „Bliki“ mit dem Namen eTouch stellt das neue IntraWeb 2.0 von Cablecom dar, in dem Mitarbeiter interdisziplinär, standortunabhängig und hierarchieübergreifend miteinander verbunden werden. Auch das Beispiel von HP mit seinem WaterCooler Konzept zeigt die zunehmende Ausbreitung an parallel verwendeten Social Software Anwendungen.
Insgesamt kann man sagen, dass das Feld an Web 2.0-Applikationen mittlerweile sehr dynamisch geworden ist und regelmäßig mehrere Werkzeuge und Technologien parallel zum Einsatz kommen. An der relativen Einsatzhäufigkeit von Wikis und Blogs erkennt man, dass diese in den Unternehmen bereits breit diskutiert werden, um Einsatzszenarios zu erörtern, an welcher Stelle der Einsatz dieser beiden Anwendungen sinnvoll bzw. lohnenswert ist. Das Problem dabei ist, dass laufend neue innovative Technologien und Anwendungen nachkommen und somit unterschiedliche Generationen von Web 2.0 entstehen. Die Unternehmen sind oftmals nicht in der Lage dieser Schnelllebigkeit Rechnung zu tragen, obwohl zumindest die Wikis und Blogs von der breiteren Masse allmählich ganz gut verstanden und genutzt werden. Wie auch anhand der Beispiele zu erkennen ist, sind Wikis und Blogs so gut wie in jedem Unternehmen mittlerweile an der Tagesordnung und stellen meist die ältesten benutzten Anwendungen dar.
Empfehlung: Die intensive Aufklärung der Mitarbeiter über die Funktionsweisen eines Enterprise 2.0-Werkzeuges gehört zu einer erfolgreichen Einführung. Wenn das Enterprise 2.0-Werkzeug dabei hilft, ein vorhandenes Problem zu lösen, lernen die Mitarbeiter, es auf natürliche Weise zu nutzen. Es ist zu berücksichtigen, dass der Umgang mit Enterprise 2.0-Werkzeugen Generationenabhängig ist. Angepasste on- und offline Qualifizierungsmaßnahmen sind notwendig, damit die Enterprise 2.0-Werkzeuge in breiter Form eingesetzt werden können. Die verschiedenen Enterprise 2.0-Werkzeuge stehen häufig im Wettbewerb zueinander. Daher muss man sich bei einer Enterprise 2.0-Initiative klar werden, welche Werkzeuge man zu welchem Zweck einsetzen möchte und welche Ziele mit ihnen erreicht werden sollen. Die ausgewählten Enterprise 2.0-Werkzeuge müssen klar voneinander abgegrenzt werden. Mittelfristig können auch Regelwerke zur Vermeidung von Redundanzen und Dubletten an Informationen und Funktionen notwendig werden ("Single Source of Information"). Zu Beginn einer Enterprise 2.0-Einführung sind Redundanzen und Dubletten aber eher ein Luxusproblem. Im Mittelpunkt der Überlegungen sollte stehen, die Werkzeuge und deren Nutzung einfach und verständlich zu machen. Doppelarbeit aufgrund von Werkzeugen mit nicht eindeutiger Funktionalitäten-Zuordnung würde sich kontraproduktiv auswirken.
Enterprise 2.0- (oder auch Web 2.0-) Anwendungen sind in vielfältiger, häufig auch neuartiger Funktionalität zu finden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in den Unternehmen erstmal damit experimentiert oder aber eine Insellösung geschaffen wird. Laut der Enterprise 2.0 Studie 2010 von Centrestage, sind Wikis und Blogs, gefolgt von elektronischen Gemeinschaften, die vorrangig genutzten Web 2.0-Anwendungen zur Realisierung eines Enterprise 2.0. Es lässt sich jedoch aus den Fallstudien nicht explizit erkennen, dass Wikis und Blogs auch maßgeblich für den Einführungsprozess von Enterprise 2.0 verantwortlich sind. Nur weil sie mittlerweile in fast jedem Unternehmen im Hauptinteresse stehen oder bereits vorhanden sind, ist dies kein Beleg dafür das ein Einführungsprozess zwangsläufig mit Wikis oder Blogs angestoßen werden muss. Microblogging und soziale Werkzeuge zum Teilen und Bewerten von Informationen (z.B. Soziale Bookmarking-Dienste) zählen zu den neuen Enterprise 2.0-Lieblingen und haben zwischenzeitlich eine Verbreitung wie Podcast- und Video- Lösungen erreicht.
Besonders fortschrittlich im Umgang mit Wikis ist Sun Microsystems. Dort werden Wikis als Werkzeug für Wissens- und Softwareentwicklungsprozesse eingesetzt entweder in Form mehrerer kleiner interner Wikis oder im zentralen unternehmensweiten Enterprise-Wiki unter dem Namen Confluence. Mittlerweile zeigen sich auch erste Experimente mit semantischen Wikis, einem System, das automatische Beziehungen zwischen Systemen herstellt. Die PSI nutzt das Open-Source-Software-MediaWiki als technische Grundlage des konzernweiten Intranets für die unkomplizierte Vernetzung und die leichte Bedienbarkeit von Inhalten sowie der eleganten (Volltext-)Suche nach Artikeln und Themenschwerpunkten. Bei der DB Training wird das Wiki als Basissystem zur Verknüpfung verschiedener Wissensobjekte auf Basis des Prinzips der Selbstorganisation genutzt, um eine schnellere Erarbeitung von Themen, Unterlagen, Angeboten und Studien zu ermöglichen. Nokia nutzt Wikis zum einen für bspw. Projekte, um Informationen und Beiträge der Beteiligten zu bündeln. Zum anderen gibt es das Nokia Infopedia, mit verschiedenen Informationen zu Produkten, Lösungen, organisatorischen Änderungsinitiativen, Preisen, Strategien, Marketinginitiativen etc. Auch der mobile Aspekt wird wieder mitberücksichtigt, indem die Möglichkeit einer Wiki-Nutzung per Handy existiert.
Ein umfassendes Blog-System bietet Coremedia in Form einer Konversationsplattform, auf der Führungskräfte, Mitarbeiter, Kunden und Partner zu Wort kommen können und so aktiv zur Anreicherung von Wissen im Unternehmen beitragen. Siemens nutzt einen Open Source Multiblog, der als bottom-up Werkzeug für das Wissensmanagement verstanden wird, indem Beiträge und Kommentare zu Themen wie Produktivitätssteigerung und Innovationen verfasst werden. Aber auch für einfache Ereignisse, Veranstaltungen oder persönliche Geschichten, wie auch bei bspw. bei den Corporate Blogs von Daimler, werden Blogs genutzt. Eine besondere Form der Nutzung von Wikis und Blogs liefert Cablecom, die beide Anwendungen zu einem so genannten „Bliki“ verschmolzen haben. Dieses „Bliki“ mit dem Namen eTouch stellt das neue IntraWeb 2.0 von Cablecom dar, in dem Mitarbeiter interdisziplinär, standortunabhängig und hierarchieübergreifend miteinander verbunden werden. Auch das Beispiel von HP mit seinem WaterCooler Konzept zeigt die zunehmende Ausbreitung an parallel verwendeten Social Software Anwendungen.
Insgesamt kann man sagen, dass das Feld an Web 2.0-Applikationen mittlerweile sehr dynamisch geworden ist und regelmäßig mehrere Werkzeuge und Technologien parallel zum Einsatz kommen. An der relativen Einsatzhäufigkeit von Wikis und Blogs erkennt man, dass diese in den Unternehmen bereits breit diskutiert werden, um Einsatzszenarios zu erörtern, an welcher Stelle der Einsatz dieser beiden Anwendungen sinnvoll bzw. lohnenswert ist. Das Problem dabei ist, dass laufend neue innovative Technologien und Anwendungen nachkommen und somit unterschiedliche Generationen von Web 2.0 entstehen. Die Unternehmen sind oftmals nicht in der Lage dieser Schnelllebigkeit Rechnung zu tragen, obwohl zumindest die Wikis und Blogs von der breiteren Masse allmählich ganz gut verstanden und genutzt werden. Wie auch anhand der Beispiele zu erkennen ist, sind Wikis und Blogs so gut wie in jedem Unternehmen mittlerweile an der Tagesordnung und stellen meist die ältesten benutzten Anwendungen dar.
Empfehlung: Die intensive Aufklärung der Mitarbeiter über die Funktionsweisen eines Enterprise 2.0-Werkzeuges gehört zu einer erfolgreichen Einführung. Wenn das Enterprise 2.0-Werkzeug dabei hilft, ein vorhandenes Problem zu lösen, lernen die Mitarbeiter, es auf natürliche Weise zu nutzen. Es ist zu berücksichtigen, dass der Umgang mit Enterprise 2.0-Werkzeugen Generationenabhängig ist. Angepasste on- und offline Qualifizierungsmaßnahmen sind notwendig, damit die Enterprise 2.0-Werkzeuge in breiter Form eingesetzt werden können. Die verschiedenen Enterprise 2.0-Werkzeuge stehen häufig im Wettbewerb zueinander. Daher muss man sich bei einer Enterprise 2.0-Initiative klar werden, welche Werkzeuge man zu welchem Zweck einsetzen möchte und welche Ziele mit ihnen erreicht werden sollen. Die ausgewählten Enterprise 2.0-Werkzeuge müssen klar voneinander abgegrenzt werden. Mittelfristig können auch Regelwerke zur Vermeidung von Redundanzen und Dubletten an Informationen und Funktionen notwendig werden ("Single Source of Information"). Zu Beginn einer Enterprise 2.0-Einführung sind Redundanzen und Dubletten aber eher ein Luxusproblem. Im Mittelpunkt der Überlegungen sollte stehen, die Werkzeuge und deren Nutzung einfach und verständlich zu machen. Doppelarbeit aufgrund von Werkzeugen mit nicht eindeutiger Funktionalitäten-Zuordnung würde sich kontraproduktiv auswirken.
Samstag, 27. März 2010
Elevator Pitch zur Enterprise 2.0 Studie 2010
Es ist geschafft, unsere Enterprise 2.0-Studie wurde letzten Mittwoch veröffentlicht. Herzlichen Dank an alle, die uns in den letzten Tagen zu Vorab-Versionen noch wichtige Hinweise gegeben oder uns bei der Erstellung der Studie mit Fallstudienmaterial unterstützt haben. Jeder, der schon mal so eine Studie erstellt hat kennt das Gefühl: vieles, was man eigentlich als Bauchgefühl bereits wusste stellt sich einem jetzt logisch und rational in Zahlen dar. Und man entdeckt, dass man eigentlich noch viel mehr Dinge hätte untersuchen müssen. Man hat mehr neue Fragen als Antworten auf die alten.
Und dann gibt es noch diese Spezies von Menschen, die einen fragen, was denn jetzt die wichtigsten Punkte sind, die man gelernt hat. In 30 Sekunden bitte, sozusagen als “Elevator Pitch”. Hier ein Versuch:
Und dann gibt es noch diese Spezies von Menschen, die einen fragen, was denn jetzt die wichtigsten Punkte sind, die man gelernt hat. In 30 Sekunden bitte, sozusagen als “Elevator Pitch”. Hier ein Versuch:
- Die Enterprise 2.0-Bewegung steht an einem entscheidenden Punkt. Konnte man bislang vor allem in Technik-Fans und Visionären aufgeschlossene Gesprächspartner finden, so sind es jetzt zunehmend Entscheider, die eine Lösung erst dann umsetzen, wenn ein konkreter Nutzen erkennbar ist. Man möchte nicht der erste sein, der sich die Finger verbrennt, deswegen ist man an Erfolgsbeispielen und Erfahrungen aus anderen Unternehmen und Organisationen interessiert.
- Ein typischer Einstieg in Enterprise 2.0 ist das Wissensmanagement, gefolgt von den 2.0-Versionen der Intranets und Internets. Spannend ist, dass es scheinbar neue Wellen von Anwendungen auf Basis von Enterprise 2.0-Werkzeugen gibt. Hoch gehandelt werden aktuell die Bereiche Innovations- und Ideenmanagement sowie Time- to-Market. Und auch die HR-Bereiche scheinen aufzuwachen, man möchte für die Generation der Digital Natives attraktiv sein und befasst sich mit der Frage, wie man Enterprise 2.0 zum “Employer Branding” einsetzen kann. Was aus meiner Sicht fehlt? Im ganzen Bereich der betrieblichen Weiterbildung bin ich noch auf gute Fallbeispiele gespannt.
- Technik – ja, das ist ein Thema! Enterprise 2.0 ist kein Abenteuerspielplatz mehr, sondern der Kern des Blutkreislaufes der Informationen im Unternehmen. Und wenn die Technik ausfällt … Daher kommen zunehmend kommerzielle Anbieter ins Spiel, wobei es auch interessante Projekte für IT-Dienstleister auf Basis von Open Source-Technologien geben dürfte.
- Die aktive Mitwirkung von Führungskräften und dem Top-Management ist bei der Einführung von Enterprise 2.0 erfolgsentscheidend. Dazu sind aber Kompetenzen erforderlich, die in vielen Fällen erst entwickelt werden müssen. Qualifizierung rund um das Thema Enterprise 2.0 ist wichtig (sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiter), aber genauso ein entsprechendes Change Management.
So, wir sind auf unserer Etage angekommen. Ob sich das ganze lohnt? Ja, absolut. Es kann keine Frage mehr sein, ob die Unternehmen Enterprise 2.0 realisieren sollen. Noch ist man bei der frühen Mehrheit und kann damit Wettbewerbsvorteile realisieren.
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